Triathlon-News – Super Ergebnisse
Die letzten 7 Tage hatten es aus Sicht unserer Triathleten wirklich in sich.
So standen nicht nur die Langdistanz bei den Europameisterschaften in Hamburg, sondern auch der Schlosstriathlon in Moritzburg an, an dem drei unserer Triathleten überaus erfolgreich teilnahmen.
Aber der Reihe nach.
Hamburg war für Horst Hannamann und Stefan Schöbel schon immer ein gutes Pflaster, was Sie auch dieses Jahr erneut beweisen konnten. Mit viel Zuversicht und Hoffnung, dort ein WM Ticket lösen zu können gingen sie an den Startauf der Langdistanz und wussten zu überzeugen. Stefan entstieg nach 1:24:38 Std. aus dem Wasser, benötigte 5:07:08 Std. für die Raddistanz und finishte seinen abschließenden Marathonlauf in 4:04:23 Std. Mit seiner Gesamtzeit von 10:50:00 Stunden (incl. Wechselzeiten) reichte es für den 21. Platz seiner Altersklasse M55, die nicht nur zahlenmäßig sehr stark besetzt war.
Horst unser „Triathlon-Oldie“ gab alles und konnte sich sehr gut in Szene setzen. Mit einem hervorragenden 5. Platz in seiner Altersklasse M65. Für das Schwimmen benötigte er 1:26:44 Std, die Radstrecke absolvierte er in 5:49:41 Std. und die restlichen 42,195 km spulte er in 4:20:08 Std. ab. Mit der Gesamtendzeit von 11:57:44 Std. konnte er trotz des immer wieder von Schauern heimgesuchten Rennen voll und ganz überzeugen. Der Lohn der Mühen zahlte sich doppelt aus, denn mit dieser Platzierung konnte er den Slot für Hawaii lösen, der von fast allen Athleten angestrebt wird. So werden wir im Herbst erneut einen TSV`ler auf der Starterliste der Weltmeisterschaft auf Hawaii stehen haben.


Bernd Hagen konzentrierte sich auf das Langdistanzrennen in Moritzburg, welches am vergangenen Wochenende stattfand. Leider spielte auch hier das Wetter nicht ganz so mit. Dauerregen am Vormittag beim Schwimmen und Radfahren und ein dadurch auch sehr weicher, teilweise schwierig zu belaufender 7 Runden Kurs, waren die Folge.
Nach exakt 58:00 min stieg Bernd als 3 schnellster Athlet aus dem Wasser. Mit einer grandiosen Radzeit von 4:36:16 setzte er sich an die Spitze des Gesamtfeldes, die er bis km 15 auch halten konnte. „Dann kamen jedoch, die jungen Wilden“ so Originalton Bernd. Mit einer Laufzeit von 3:19:40 Std. kam Bernd mit einer überaus respektablen Gesamtzeit von 9:00:45 Std. letztendlich als Gesamtvierter ins Ziel. Die 9 Stunden nicht unterboten zu haben, ärgerten ihn am Ende doch ein bisschen. Seine Altersklasse konnte er mit diesem tollen Ergebnis dennoch gewinnen.
W.W.
