„Zum Heiligen Veit von Staffelstein“

Herbstwanderung der Leichtathletikabteilung fand entsprechenden Anklang

Unsere diesjährige Herbstwanderung führte uns ins oberfränkische Bad Staffelstein. Pünktlich ging es von dort „hoch hinauf“ zum Berg der Franken,  der sich mit einem großen Hochplateau auf 539 Metern über N.N. weit sichtbar über die Mainauen  erstreckt.

Das Wahrzeichen Frankens hatten wir in ruhiger Gangart alsbald erreicht. Bei dem ein oder anderen Wanderfreund jedoch konnte man konditionelle Defizite feststellen, denn so mancher Tropfen Schweiß war zu erkennen. Die mitwandernden Kinder allerdings waren zu diesem Zeitpunkt noch  „top fit“ und zu manchem Schalk an den steilen Abhängen aufgelegt, so dass manches Elternteil den Blick gar nicht richtig in die Ferne schweifen lassen konnte.  Der Wettergott war uns gut gesinnt und hielt den angekündigten Regen noch zurück. Wider Erwarten  konnten wir den Rundumblick oben am Plateau  des Staffelberges einigermaßen genießen., wenn auch die Sicht nicht ganz bis nach Bamberg reichte.

Der einzige Wehrmutstropfen des heutigen Tages sollte eine aufgebrachte Person darstellen, die allem Übel zum Trotze, die örtliche Polizei verständigte, da wir (Rosi) mit unserem Futtermobil oben an einem freien Platz neben anderen Fahrzeugen direkt in der Nähe des Gipfelgasthauses und der Adelgundiskapelle einen windstillen Platz zur kleinen Mittagsbrotzeit einluden. Nach nur kurzer Verweildauer an unserem Verpflegungsfahrzeug machten wir uns auf den weiteren Weg hinunter nach Vierzehnheiligen. Gut eine Stunde hatten wir dafür eingeplant. Dass wir jedoch deutlich länger für die rund 5 Kilometer unterwegs waren lag nicht ausschließlich an den Kindern. Simone kam auf Abwegen und der kurzzeitig eingesetzte  „Suchtrupp“ konnte alsbald seinen Sondereinsatz abbrechen. Heil und ohne Verletzungen konnte sie Ihren Weg gemeinsam mit uns fortsetzen. Die rechtliche Folgen des Polizeianrufes  hielt sich jedoch  „Gott sei Dank“ in Grenzen, so dass wir den Rest des Tages auch noch genießen konnten.

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Bevor wir die Basilika zu Vierzehnheiligen in Augenschein nahmen wurde vor der Klosterschänke noch kurzzeitig der Flüssigkeitshaushalt mit stärkenden Getränken wieder ausgeglichen. Der Saft schmeckte einfach vorzüglich! Die Basilika selbst mussten wir auf eignen Faust besichtige, da am Sonntag leider keine Führungen durchgeführt wurden (so die Reaktion auf meine Anfrage hin).

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Bericht vom 2. Gremsdorfer Kerwalauf am 02.09.2017

Da unsere Laufgruppe „wettkampfmüde“ geworden ist, schafften wir es trotzdem zum Gremsdorfer Kerwalauf 7 Athleten zu motivieren.

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Bei Super-Laufwetter kehrten wir mit 5 Podestplätzen (davon 3 Gesamtsiege) aus unserer Nachbargemeinde heim.

Nicole Hagen startete wegen Babysitterproblemen nur beim Hobbylauf (3,8 km), den sie unangefochten in 18:07 Minuten gewann.

Die beiden Tagesschnelllsten über die 7,5 km Distanz kamen ebenfalls aus unseren Reihen mit einer Zet von 35:35 Minuten konnte Astrid Glas alle anderen Frauen hinter sich lassen.

Bernd Hagen holte sich mit einer Zeit von 27:06 Minuten den Gesamtsieg mit deutlichem Abstand bei den Männern.

Gerlinde Wahl erreichte einen 1. Platz in der W60 mit einer Zeit von 39:00 Minuten, gefolgt von Ingrid Bachmeier (40:39 Minuten) auf Patz 2 und Elke Collisi auf Platz vier mit einer Zeit von 46:37 Minuten.

Da es dieses mal nur gemischte Mannschaften gab erreichten wir hier einen 3. Platz.

Als einziger Walker war Helmut Klann mit einem 5. Platz und einer Zeit von 46:17 Minuten über due 5,7 km-Distanz gut unterwegs.

Bericht vom Kemmerner Kuckuckslauf

Am 23.09.2017 machten sich vier Athleten auf zum Kemmerner Kuckuckslauf.

Kemmern ist bekannt für einen schnellen, flachen Kurs. Fünf mal zwei Kilometer mussten gelaufen werden. Das Wetter war (wie immer in Kemmern) ideal.

Schnellser Läufer aus unseren Reihen war Martin Petersilka mit einer Zeit von 47:15 Minuten. Das bescherte ihm einen 12. Patz in der M50.

Eine Bank für sich war wieder einmal Gerlinde Wahl. Die, wie fast immer, sich einen 1. Altersklassenplatz in der W60 sicherte. Sie benötigte 50:52 Minuten bis sie auf der amtlich vermessenen Strecke die Ziellinie überquerte.

Etwas schnell ging es Corina Petersilka an. Bei Kilometer 2 noch auf gleicher Höhe mit Gerlinde laufend, musste sie dann etwas Tempo rausnehmen, so dass auch Simone Scherbel bis kurz vor dem Ziel zu ihr aufschließen konnte. Dies bedeutet für Corina eine Zeit von 54:18 Minuten und einen 6. Platz in der W50 und für Simone einen 5. Platz in der W40 in 54:19.

Die Damenmannschaft belegte hiermit den 9. Platz.

Sieger dieses Laufes wurde unangefochten Konstantin Wedel der aktuell für die LAC Quelle Fürth startet, mit einer respektablen Zeit von 30:27 Minuten, was in etwa 20 km/h bedeutet.
Bei den Frauen siegte Anja Schert von LG TELIS FINANZ Regensburg mit einer Zeit von 34:30 Minuten und nur 5 Männern den Vortritt lies. Eine Topzeit, die in Deutschland nur von ganz wenigen Frauen erzielt werden kann so wie von dieser Olympiateilnehmerin von Rio 2016.

 

2 Tage 3500HM- Karwendelmarsch und 39.Int. Kitzbüheler Hornlauf 2017

Mitten durch das Herz des Naturparks Karwendel und auf das Kitzbüheler Horn! 

Mit Brigitte Knapp, Christian Arneth und Jörg Zenkel starteten am Wochenende drei TSVler bei 2 Tradiditonsveranstaltungen in Tirol! 

Gerade als sich um 6.00 Uhr morgens die ersten Sonnenstrahlen auf die Berge um Scharnitz legten, machten sich 2500 begeisterte Läufer und Wanderer auf zum Karwendelmarsch 2017. Unter ihnen mit Brigitte Knapp und Christian Arneth 2 Läufer des TSV Neuhaus/Aisch.

Die hart aber bergige Strecke des Karwendelmarsches verläuft über insgesamt 52km von Scharnitz(964m) über das Karwendelhaus (1771m), dem kleinen Ahornboden (1399m), der Falkenhütte(1848m), der Eng(1227m) und dem Gramai Hochleger(1756m) bis nach Pertisau am Achensee(932m). Dabei gilt es 2281m bergauf zu bewältigen und den Gramaisattel (1903m) als höchsten Punkt zu bezwingen. 

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Nach unglaublichen 4 Stunden, 7 Minuten und 20 Sekunden erreichte der Deutsche Johannes Klein vom Adidas Terrex Team das Ziel am Achensee in Pertisau. Dies bedeutete nicht nur einen neuen Streckenrekord, sondern auch einen Vorsprung von über 14 Minuten auf den Zweitplatzierten. Bei den Damen siegte die Österreicherin Sophia Schnabl in 5:36h.

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160 km laufend durch die Oberpfälzer Landschaft

Staffellauf war erneut ein tolles Erlebnis

„Was lange währt, wird endlich gut“, so könnte man dieses sportliche Ereignis in den Reihen
der Leichtathleten des TSV betiteln. Bereits im letzten Jahr hatten wir vor, die Region Neustadt an der Waldnaab, Oberviechtach, Nabburg und Weiden läuferisch etwas unsicher zu machen, doch aufgrund der fehlenden Läufer/innen musste dieses Vorhaben auf 2017 zurück gestellt werden.

Aktuell war es nun endlich soweit, dass insgesamt 25 Aktive (davon 3 Kinder) sich auf den Weg zum Ausgangspunkt nach Neustadt a. d. Waldnaab machten. Treffpunkt dazu war am Samstag, den 5.8. um 07:00 Uhr am Wendehammer bei Humann-Günther`s. Aus ökologischen Gründen versuchte man die Begleitfahrzeuge möglichst auszulasten. Mit von der Partie fünf Fahrräder, die den Läufertross auf den einzelnen Etappen begleiten und damit auch für die notwendige Sicherheit sorgten.

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Den Insidern war das Prozedere eines TSV-Staffellaufes ja hinlänglich bekannt, doch es gab wie immer ein paar „Newcomer“, die sich erst an unsere Verhaltensweisen und die gängige Abwicklung gewöhnen durften. Begeistert waren sie allemal, denn Rosi mit ihrem „Futtermobil“ hatte wieder an alles gedacht und die gesamten Verpflegungspunkte bestens im Griff. Für die Planung der Etappen legten sich neben Willi und Gerlinde, ebenfalls Ruth und Dieter mächtig ins Zeug. So wurde erst vor kurzem die gesamte Route von Ruth und Dieter nochmals abgefahren, die Wechselpunkte bebildert und sogar die GPS Koordinaten zu jedem einzelnen Etappenpunkt ermittelt und in dem Etappenplan eingefügt.

Aber alles der Reihe nach:

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Challenge Roth- Kraftakt bei sommerlichen Temperaturen

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7.000 Helfer, über 250.000 Zuschauer und zahlreiche mitreißende Stimmungsnester an der neuen Laufstrecke sorgten für eine großartige Unterstützung und Gänsehautmomente beim DATEV Challenge Roth 2017.

Und diese Unterstützung war auch nötig an einem schwül-warmen Sommertag im Mekka der Triathlon-Szene in Roth. Bei nicht ganz optimalen Rahmenbedingungen hatten die Athleten auf der 180 km langen Radstrecke bereits in der ersten Runde mit Wind zu kämpfen. Beim anschließenden Lauf (42,2 km) auf der neuen Strecke (200 Höhenmeter) war es der wellige Kurs selber und das schwül-warme Wetter, das den Athleten zu schaffen machte.

Bart Aernouts (Belgien) hatte sich am 09. Juli am besten auf die Rahmenbedingungen eingestellt und überquerte als Überraschungssieger und einziger Teilnehmer in diesem Jahr unter 8 Stunden (7:59:07 Stunden) die Ziellinie. Im Vorfeld des Rennens war viel über einen spannenden Zweikampf zwischen dem Sieger von 2014 Timo Bracht und dem Sieger aus dem Jahr 2015 Nils Frommhold spekuliert worden. Das Rennen schrieb dann aber eine andere Geschichte.

Lange sah alles nach einem Sieg für Nils Frommhold aus. Aber nach etwa 160 Kilometern auf der Radstrecke kollidierte der Profi beim Überholvorgang mit einer Altersklassenathletin und musste das Rennen nach einem Lenkerbruch an seinem Zeitfahrrad vorzeitig beenden. Beide Athleten blieben glücklicherweise nahezu unverletzt. Vom Ausstieg Frommholds profitierten dann neben dem späteren Sieger Bart Aernouts vor allem auch Joe Skipper (GBR) und der Deutsche Maurice Clavel, der in Roth seine Langdistanz-Premiere mit einem "Stockerl-Platz" krönen konnte. Timo Bracht wurde bei seinem emotionalen Abschiedsrennen Vierter.

Bei den Damen setzte sich erwartungsgemäß Daniela Ryf aus der Schweiz durch. Mit einer Zeit von 8:40:03 Stunden überquerte sie lächelnd und tanzend die Ziellinie. Die im Jahr 2011 ebenfalls in Roth aufgestellte Weltbestzeit von Chrissie Wellington von 8:18:13 Stunden war allerdings nicht in Gefahr. Hinter Ryf kamen auf den Plätzen zwei und drei dann Laura Siddal (GBR) und Lisa Roberts (USA) ebenfalls noch in unter 9 Stunden ins Ziel.

Nachdem Bernd Hagen krankheitsbedingt leider kurzfristig auf seinen Start in Roth verzichten musste (er verfolgte das Rennen aber "live" am Rechner im Krankenhaus), gingen mit Stefan Schöbel und Rico Winkels diesmal nur zwei TSV-Athleten an den Start.

Unterstützt und lautstark angefeuert von der Familie, von Willi und Gerlinde, von Stefan Kammerer und Stefan Stumpf und vielen weiteren Freunden, Bekannten und Kollegen kämpften sich die beiden beherzt durch die drei Disziplinen (3,8 km Schwimmen, 180 Km Radfahren und 42,2 km Laufen).

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